Energieberater im Profil

- © Rolf van Melis / PIXELIO
Unter einem Energieberater versteht man landläufig einen Fachmann, der Immobilien begutachtet, energetisch bilanziert und Maßnahmen zur Beseitigung von Schwachstellen vorschlägt. Allerdings ist die Berufsbezeichnung Energieberater weder geschützt noch geregelt – weshalb der Markt an freien Energieberatungen im Prinzip jedem offensteht. Doch die energetische und bauliche Analyse von Gebäuden ist ein komplexes Aufgabengebiet, das eine hohe Expertise und viel Erfahrung voraussetzt.
Ein guter Energieberater sollte daher, wie bei den geförderten Beratungsprogrammen vorgeschrieben, über eine Ausbildung oder ein Studium im Baubereich und eine fundierte Zusatzqualifikation zur energetischen Gebäudemodernisierung verfügen.
Energieberater: Ingenieure, Architekten, Techniker, Handwerker
Vor diesem Hintergrund sind qualifizierte Energieberater typischerweise Handwerksmeister aus den Bau- und Ausbaugewerken, Bautechniker, Ingenieure oder Architekten, die während ihrer Ausbildung oder ihres Studiums ein Grundwissen erworben und sich danach weitergebildet haben. Denn die seriöse Beurteilung eines Gebäudes setzt ein breites Wissen über alle Gewerke, Bauteile und technischen Systeme im Haus voraus.
Berater der Energieportale-BW mit nachweislich hoher Qualifikation
Die Energieportale Baden-Württemberg stellen hohe Ansprüche an Energieberater: Hier wird nur gelistet, wer nachweislich mindestens die in der Energieeinsparverordnung festgelegten Kriterien zur Erstellung von Energieausweisen erfüllt. Eine Verpflichtungserklärung bindet zudem an den Einsatz zertifizierter Software und die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben.

